Erschwinglichkeit von Immobilien verstehen
Der Kauf eines Hauses ist eine weitreichende finanzielle Entscheidung. Bevor Sie sich Häuser ansehen und Baukredite beantragen, müssen Sie genau herausfinden, wie viel Haus Sie sich leisten können. Unser Erschwinglichkeitsrechner betrachtet Ihr Finanzprofil durch die Augen einer Bank, um Ihre maximale Kaufkraft abzuschätzen.
Wie bestimmen Banken die Erschwinglichkeit?
Kreditgeber bewerten Ihre Rückzahlungsfähigkeit anhand der Schulden-Einkommens-Quote (DTI-Quote) bzw. der Tragbarkeitsrechnung.
- Die 36%-Grenze: Banken empfehlen in der Regel, dass Ihre gesamten monatlichen Schulden (inklusive der neuen Hausrate, Autokredite, Ratenkredite) nicht mehr als 36 % Ihres monatlichen Bruttoeinkommens betragen sollten.
Variablen, die Ihr Budget bestimmen
- Bruttoeinkommen: Dies ist Ihr gesamtes Haushaltseinkommen vor Steuern. Es dient als Grundlage für die gesamte Berechnung.
- Bestehende monatliche Schulden: Hohe bestehende Ratenzahlungen reduzieren den Betrag, den Sie für eine Baufinanzierung erhalten können, drastisch.
- Eigenkapital (Anzahlung): Je größer Ihr Eigenkapital, desto höher ist der Gesamthauspreis, den Sie sich leisten können. Ein höheres Eigenkapital verhilft Ihnen zudem zu besseren Zinssätzen.
- Zinssätze: Selbst eine kleine Änderung der Zinssätze verändert Ihre Kaufkraft massiv.
Versteckte Kosten der Immobilienbesitzes
Ihre monatliche "Hausrate" besteht nicht nur aus Zins und Tilgung. Der Rechner berücksichtigt auch andere Ausgaben, die Ihr Monatsbudget belasten:
- Grundsteuer (Property Taxes)
- Wohngebäudeversicherung
- Hausgeld oder Instandhaltungsrücklagen (HOA)